Regionalzentrum für Kleinkindbetreuung

Die Kontinuität in der Betreuung

Die Kontinuität in der Betreuung spiegelt sich in den Aktivitäten des Kindes wider, d.h. dass das Kind möglichst ohne Unterbrechung einer Aktivität oder einem Bedürfnis wie Spielen, Essen und Schlafen nachgehen und dieses auch beenden kann. Die Betreuung verläuft in einem gewissen Rhythmus und ist mit Ritualen verbunden, die das Kind sich progressiv zu eigen macht, wie zum

 

Beispiel: Das Baby wird zuerst gefüttert und anschließend bekommt das größere Kind sein Mittagessen; jedes Kind wird in Ruhe trockengelegt usw.
Diese Gewohnheiten werden natürlich dem Entwicklungsstadium des Kindes und der jeweiligen Betreuungssituation angepasst.

Diese Kontinuität gibt dem Kind Sicherheit. Es kann sich an einem klaren Rahmen orientieren und sich entfalten. Diese Sicherheit kann das Kind nur aufbauen, wenn die Betreuung regelmäßig verläuft und nicht durch zu lange Abwesenheit unterbrochen wird. Deshalb sollte das Kind mindestens 2 Tage pro Woche in der Kinderkrippe oder bei der Tagesmutter betreut werden. Die Regelung der Mindestanwesenheit wurde aus dem gleichen Grunde eingeführt.

 

 

 

 

 

 

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